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Devoteam Danet in der Presse

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Kuppinger Cole

Herausragende Identity Management-Projekte wurden ausgezeichnet
17.05.10
Analystengruppe KCP vergibt den European Identity Award

Die Analystengruppe KCP hat im Rahmen der European Identity Conference 2008 (EIC), der europäischen Leitveranstaltung für Identity Management und GRC (Governance, Risk Management, Compliance) erstmals den European Identity Award vergeben. Mit dem Award werden herausragende Identity Management-Projekte sowie Innovationen und Weiterentwicklungen von Standards honoriert.

Der Award wird in sechs Kategorien vergeben. Neben der besten Innovation im Identity Management und den besten neuen oder verbesserten Standards sind das die jeweils besten Projekte der vergangenen 12 Monate in den Kategorien interner Projekte, B2B, B2C und eGovernment. Darüber hinaus hat KCP in diesem Jahr auch zwei Sonderpreise vergeben.

Hersteller, Systemintegratoren, Berater und Anwenderunternehmen waren aufgefordert, Vorschläge für den Award abzugeben. Zusätzlich hat KCP Projekte einbezogen, die sie aus der laufenden Analystentätigkeit kannten. Unter diesen Vorschlägen wurden jeweils drei herausragende Projekte und Innovationen als Finalisten nominiert. Alle Finalisten wurden von KCP im Rahmen der Award-Verleihung geehrt.

In der Kategorie "Beste Innovation" wurde der European Identity Award an eine Gruppe von Unternehmen verliehen, die die Externalisierung der Authentifizierung und Autorisierung vorantreiben und damit die Möglichkeit schaffen, die Sicherheit von Anwendungen einfacher von außen zu steuern. Hier gibt es mehrere Anbieter mit unterschiedlichen Ansätzen, die aber alle im vergangenen Jahr dazu beigetragen haben, dieses aus Sicht von KCP unverzichtbare Konzept sichtbarer zu machen und die technische Unterstützung voranzutreiben. Preisträger sind hier Bitkoo, CA, iSM, Microsoft sowie Oracle.

Die weiteren Finalisten in der Kategorie "Beste Innovation" waren Aveksa und Sailpoint für ihre Entwicklung von Lösungen für das Identity Risk Management sowie Microsoft, das mit der Übernahme von Credentica und der geplanten Integration der U-Prove-Technologie in das user-centric Identity Management einen wesentlichen Beitrag für mehr Schutz von Identitätsinformationen in verteilten Umgebungen leistet.

In der Kategorie "Bester neuer/verbesserter Standard" ging der European Identity Award an die OpenID Foundation sowie an Microsoft für seine Infocard-Initiative. Diese Standards bilden das Fundament für Identity 2.0, das so genannte user-centric Identity Management. Weitere herausragende Lösungen, die als Finalisten nominiert wurden, waren das eCard API Framework und das von Feide RnD vorangetriebene Projekt openSAML. Das eCard API Framework wurde von Secunet und dem BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) gemeinsam entwickelt, um das Zusammenspiel von Anwendungen mit unterschiedlichen Kartentechnologien einfacher zu gestalten. Mit openSAML lassen sich Federation-Funktionen einfach in bestehende und neue Anwendungen integrieren.

In der Kategorie "Bestes internes Identity Management-Projekt" ging die Auszeichnung an BASF für deren AccessIT-Projekt, das in einer komplexen Unternehmensstruktur Identity Management umsetzt und sich durch konsistente Ansätze für ein zentrales Auditing auszeichnet. Finalist war die Royal Bank of Scotland mit ihrem Projekt, in dem eine Vielzahl von Anwendungen auch über ein integriertes Rollenmanagement gesteuert werden.

Preisträger in der Kategorie "Bestes Identity Management-Projekt für B2B" wurde Orange/France Telecom. Dieses Projekt ist wegweisend für die konsequente Nutzung von Federation und die Öffnung von Systemen für Partner. Finalisten waren Endress+Hauser für deren an Geschäftskunden gerichtetes Kundenportal und das Ausbildungsnetzwerk SurfNET, das eine der derzeit umfassendsten Federation-Umsetzungen darstellt.

In der Kategorie "Bestes Identity Management-Projekt für B2C" sind eBay und Paypal der Preisträger, die mit der Unterstützung von starken Authentifizierungsmechanismen einen signifikanten Beitrag für den Schutz von Online-Transaktionen leisten und dieses Thema in den Blickpunkt einer breiteren Öffentlichkeit bringen. Finalisten waren das Karlsruher Unternehmen Fun Communications für ihren innovativen Ansatz der Nutzung von Infocards für virtuelle Kundenkartner, den wir für wegweisend halten, sowie die KAS Bank für ihre konsequente Nutzung von starken Authentifizierungs- und Verschlüsselungstechnologien zum Schutz von Transaktionen.

Die Republik Österreich ist für ihre eGovernment-Initiativen, die wir mit Blick auf die Umsetzung von Identity Management für federführend halten, der Gewinner des Awards in der Kategorie "Bestes Identity Management-Projekt im eGovernment". Die Crossroads Bank und Smals sowie das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) waren mit ihren herausragenden Identity Management-Projekten im eGovernment die weiteren Finalisten.

Zusätzlich wurden Sonderpreise für zwei Initiativen vergeben, die KCP für wegweisend hält. Das von Doc Searls getriebene VRM-Projekt ist aus Sicht von KCP ein innovativer Ansatz, der Konzepte des user-centric Identity Managements auf das Kundenmanagement umsetzt. Im Rahmen der EIC 2008 wurde dieses Thema in der VRM Unconference 2008 erstmals intensiv auch in Europa diskutiert. Der zweite Sonderpreis geht an die Open Source-Projekte Higgins und Bandit, die wir für die wichtigsten Open Source-Initiativen im Identity Management halten. [...]

Artikel auf kuppingercole.com

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